Donnerstag, 12. März 2015

Donnerstag, 12.März 2015 - heute in Limburg in der Werkstatt

Donnerstag, 12.März 2015 – heute in Limburg in der Werkstatt

Da der im Januar neu eingebaute Retarder wieder einen kurzzeitigen Ausfall hatte, entschlossen wir uns auf dem Weg nach Nienburg bei „Kloft“ Station einzulegen. Dort haben wir eine Probefahrt unternommen um ein zeitweiliges Grummeln im Antriebsstrang zu lokalisieren. Die haben etwas an dem Antriebsstrang verstellt. Aber den Erfolg oder Mißerfolg kann ich erst nach längerer Fahrt beurteilen.
Warum das Gerät einige Ausfälle hatte, konnte natürlich nicht geklärt werden. Vorsorglich wurden das Steuergerät und einige elektronische Schaltelemente ausgetauscht. Auch hier bleibt nur die Hoffnung!
Nach dem Werkstattbesuch sind wir auf den neuen Stellplatz in Limburg, direkt neben dem Campingplatz gefahren und haben unser Mobil dort für die Nacht eingeparkt.
Bei herrlichem Sonnenschein haben wir dann noch einen Spaziergang in die Altstadt unternommen. …...Und sind in einem Restaurant zum Abendessen eingekehrt. Mal wieder ein schönes Steak - und Irmgard ihr Leibgericht Wiener Schnitzel - verspeist und ein Alsterwasser getrunken. Das war richtig gut. Auf dem Stellplatz sind wir jetzt alleine. Kein weiteres Wohnmobil hat sich zu uns gesellt.
Es ist ein kleiner Stellplatz. Aber irgendein Technikfreak konnte sich hier austoben. Alles automatisch und elektronisch. Sogar an der Einfahrt befindet sich ein automatisch aus- und einfahrbarer Poller. Man muss bei der Einfahrt selbst eine Plastikkarte ziehen mit der man dann alle weiteren Vorgänge auslösen und am nächsten Tag die Rechnung erstellen kann. Nur bezahlen kann man nur bar am Automaten. Nicht mit EC- oder Kreditkarte! Da fehlt doch was!
Jedenfalls konnte ich die Stromzufuhr nur herstellen indem ich die Notrufnummer kontaktierte und mich dann beraten ließ. Ich kam mir ganz dumm vor. Aber was soll´s, es gilt wieder der alte Spruch: Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer dazu!


Irmgard und ich wünschen allen eine gute Nacht


die Säule, das Elektronikwunder




unsere heutige Strecke

Mittwoch, 11. März 2015

Mittwoch, 11.März 2015 - zurück in Deutschland

Mittwoch, 11.März 2015 – zurück in Deutschland

Ja spinnen denn die Franzosen?
Sicher, sonst könnten nicht solche Blüten treiben! Was, worüber ich rede wollt Ihr wissen? Ich bin richtig aufgebracht! Doch der Reihe nach.
Ich will auf der Autobahn tanken, nein ich muss. Der Tank ist ziemlich leer. Aha, da ist auch schon die Tankstelle in Sicht. Also Blinker rechts raus und auf die Tankstelle abgebogen. Doch was nun? Bin ich denn total verwirrt? Da hängt doch quer über der Zufahrt zu den Tanksäulen eine Höhenbegrenzung und ein Durchfahrtverbot für LKW! Also den Rückwärtsgang rein und die LKW-Spur benutzen. Okay, ich komme an die Säulen für die LKW´s. Aber diese großen dicken Zapfpistolen sind nun wirklich nicht für meinen Einfüllstutzen geeignet. Und wie kann ich den Tankvorgang einleiten? Der Tankrüssel steckt in dem Einfüllstutzen, aber die Pumpe springt nicht an. Auch blöd rumgucken und hilflose Blicke verprühen helfen nicht. Das Büro der Tankanlage befindet sich hundert Meter entfernt. Das ist doch zum K........Wutentbrannt steige ich ins Auto und fahre weiter zur nächsten Tankstelle. Die zeigt sich dann nach rund 40 Kilometern. Und die Tankanzeige geht gegen Null. Aber nun kann ich ja erleichtert aufatmen. Doch, oh Schreck hier befindet sich ebenfalls so eine Barrikade! Doch nun habe ich wirklich nicht mehr genug Diesel im Tank um weiterfahren zu können. Also halte ich davor an, steige aus und gehe in den Kassenraum. Der Mann an der Kasse macht mir mit Gesten und dem Wort „Plastik“ klar, dass ich halt langsam durchfahren solle, die herunterhängenden Röhrchen geben schließlich nach. Ich habe keine andere Chance, ich muss da durch. Wenn es auch weh tut.
Dabei ist die Dachhöhe über den Tanksäulen 4,50 Meter hoch! Wozu das Ganze?

Unser Ziel heute ist der Stellplatz in Freiburg/Breisgau. Den haben wir auch problemlos erreicht. Nachdem wir unseren Platz – genau nach Anweisung des Platzverwalters – eingenommen und die Gebühr entrichtet hatten, kam wie üblich, die Rosinenschnecke auf den Tisch und die Tasse Kaffee dazu.
Da wir heute eine längere Fahrstrecke bewältigt hatten war noch ein wenig Laufen angesagt. Ein Supermarkt in einiger Entfernung sollte unseren Bedarf an deutschen Zeitschriften decken. Jedoch hatte ich da wenig Erfolg. Nicht einmal eine Bildzeitung von heute konnten wir erstehen. Irmgard war da etwas besser dran, sie hat einige Zeitschriften und noch frisches Gemüse kaufen können.
Mautgebühren: 66,30 €
                           6,90 €
                         73,20 €  


So verabschieden wir, Irmgard und ich, uns für heute und wünschen Euch eine gute Nacht 

Und was nun? ich brauche 3,50 Meter Durchfahrthöhe

Augen zu und durch!

entspanntes Fahren bei leerer Autobahn



Wir sind in Freiburg angekommen


die Entsorgungsstation. Die Gießkanne dient zum Nachspülen



die Frühlingsboten

unsere heutige Tour

Dienstag, 10. März 2015

Dienstag, 10.März 2015 - wir sind in Lyon

Dienstag, 10.März 2015 – wir sind in Lyon

Langsam brauche ich für unsere weitere Streckenplanung den Kalender. Irmgard und ich sind immer einen Tag auseinander. Aber leider hat sie Recht. Und Recht hatte sie auch heute Morgen bei Carrefour. Ich sollte nach Aufbackbrötchen suchen. Aber meine zügige, zielorientierte Suchaktion brachte mich zu der Erkenntnis: Gibt´s nicht!
Aber, was soll ich Euch sagen? Nach etlicher Zeit der Abwesenheit kam meine Liebe mit den gesuchten Artikeln im Arm auf mich zu und meinte: Du Blindfisch! Muss ich mir das bieten lassen? Doch, sie hat Recht und ich bin blind. Und die liebe Seele hat Ruh!
An einer Zahlstelle in Frankreich hatte ich dann auch noch mein Erlebnis. Den Ausdruck der „Einreise“ in den Automaten gesteckt,
den nächsten Schlitz mit meiner Kreditkarte gefüttert, alles korrekt. Der Automat war aber anderer Meinung und spuckte die Kreditkarte wieder aus, ohne die Schranke zu öffnen. Neuer Versuch, die Plastikkarte andersherum eingesteckt – und dasselbe Ergebnis. Auch weitere Versuche führten nicht zum Erfolg! So drückte ich den roten Butten für Hilfe. Sofort meldete sich eine männliche Stimme, aber natürlich in französischer Sprache. Kann ich etwa französisch? Nie und Nimmer! Nach etlichen „Gesprächen“ und meiner immer wieder „habe Sie nicht verstanden“ Antwort, kam es dann plötzlich auf englisch. Jawohl so konnten wir uns einigen. Der Typ aus dem Lautsprecher wollte von mir meine Kreditkartennummer haben, die ich ihm dann der Reihe nach durchsagte. Und, hurra, die Schranke öffnete sich und die „Stimme“ bedankte sich auch noch.
Und weiter ging die Fahrt. Wobei wir schon einen Unterschied zu Spanien bemerkten. Hier herrschte wesentlich mehr LKW-Verkehr. So hab ich denn auch meinen Tempomaten etwas höher eingestellt und bin teilweise minutenlang an den Lastzugkolonnen vorbeigezogen. Je mehr wir uns Lyon näherten, um so mehr baute sich Verkehr auf. Und zack, waren wir in einem fetten Stau. Bis zum Ziel noch 20 Kilometer. Hier hilft nur Geduld, und die hat sich dann auch bewährt. Denn irgendwann gabelte sich die Autobahn und auf unserer Strecke ging es wieder zügiger voran. So erreichten wir auch wohlbehalten unseren Campingplatz, auf dem wir auch schon bei der Fahrt gen Süden genächtigt hatten.

Bonne nuit amis sagen Irmgard und Jürgen

Mautkosten heute: 53,50 €

und hier die üblichen Fotos von der Autobahn




schon der Gegenverkehr wurde immer dichter

....und plötzlich standen wir im Stau





da ich die letzten Tage keine Routen ausgewiesen habe, hier die Tour vom 07.03 bis heute 10.03. Lyon



Montag, 9. März 2015

Montag, 09.März 2015 - heute ist Ruhetag, zumindest für das Wohnmobil

Montag, 09.März 2015 – heute ist Ruhetag, zumindest für das Wohnmobil

Ja, tatsächlich haben wir unser Mobil heute nicht bewegt. Uns dagegen mehr!
Beim Frühstück, kurz gegen Ende der letzten Tasse Kaffee bemerkte meine liebe Frau, dass wir nun die nächste Übernachtung in Lyon hätten und danach schon in Deutschland aufschlagen würden. Das fand meine Liebe doch einfach zu früh.
Also einigten wir uns darauf, doch noch einen Tag hier in Palavas les Flots zu verbringen. Dieses Flair, dieser Charakter, der hat es uns angetan. Noch dazu wo uns auch das Wetter noch wohlgesonnen war. Zwar etwas kühler als vorher in Santa Susanna, aber noch sehr angenehm. Wir merken schon am Klima, dass wir uns nordwärts bewegen. Es wird insgesamt etwas frischer.

Also sind wir in den Ort geschlendert, immer am Kanal entlang.
An der riesigen Marina luden Bänke zum verweilen ein. Und wir haben es reichlich genossen uns so von der Sonne bescheinen zu lassen. Da heute, am Montag auch in Frankreich ein Werktag ist, herrschte natürlich weniger Publikumsverkehr als gestern. Auch ganz angenehm.
Wieder am Mobil zurück, haben wir uns dann die Rosinenschnecke, die gestern vergeblich auf ihren Verzehr gewartet hatte, heute mit einer schönen Tasse Kaffee genüsslich einverleibt. So ist das Leben schön!
Und nun wollen wir diesen Tag auch ausklingen lassen und sagen schon mal: bonne nuit amis


Irmgard und Jürgen 

ein Manta Rochen, aber noch sehr klein

hier mal eine Speisekarte für die Meeresspezialitäten. Man achte auf die Preise! (huitres sind Austern)



uns geht´s gut!




unser "Nachmittagsgedeck"

Sonntag, 8. März 2015

Sonntag, 08.März 2015 - immer gen Norden

Sonntag, 08.März 2015 – immer gen Norden

Frankreich hat uns wieder. Unsere heutige Fahrtroute ging immer schön nach Norden, mit einer kleinen Abweichung gen Osten.
Das hat dazu geführt, dass wir nun wieder in Frankreich eingetroffen sind. Wieder auf dem Platz in Pavales les Flots.
Nur hat sich dieser Ort uns heute völlig anders präsentiert, als noch vor ein paar Wochen auf der Reise nach Spanien.
Und zwar ist hier die Hölle los. Sind denn hier 50 Omnibusse gleichzeitg angekommen? Es waren Menschen über Menschen auf den Straßen und die meisten der Läden und Restaurants hatten auch schon geöffnet. Lag es nun daran, dass es Wochenende war, oder am guten Wetter? Wir wissen es nicht.
Auch auf dem Wohnmobilstellplatz herrschte Gedränge. Der ist richtig ausgelastet. Viel mehr geht nicht, dann müssen die Schilder – wegen Überfüllung geschlossen – an dem Eingang aufgehängt werden.
Die Fahrt verlief so wie man es erwartet, ruhig und souverän ohne Zwischenfälle.
Kaum hier auf dem Stellplatz angekommen, drängte meine liebe Frau schon wieder zum Aufbruch. Los, lass uns den Sonnenschein ausnutzen und ein wenig den Ort erkunden; das war ihr sehr wichtig. Und ich war noch nicht mal „richtig angekommen“. Nur schnell etwas Geld eingesteckt, den Fotoapperat geschnappt – ach je, der Akku ist leer. Schnell den Ersatzakku einsetzen...... und feststellen, dass der auch leer ist! Na gut, ich hab ja noch einen dritten. Doch wo ist der? Nicht aufzufinden! Aber es hilft nichts wir müssen los. Jedenfalls habe ich noch eben Irmgards Fotoapparat schnappen können, um dann unterwegs festzustellen, dass der Akku auch schon die „gelbe Karte“ zeigt. Hat aber noch für einige Fotos gereicht.
Als Belohnung für meine reaktionsschnelle Begleitung hat mir die beste Ehefrau der Welt ein Eis spendiert! Und das hat geschmeckt!!! Nachdem wir nun von unserem Rundgang am Wohnmobil wieder angekommen sind, mussten erstmal die üblichen Dinge erledigt werden: Stromkabel verlegen und einspeisen, dazu von der Rezeption einen passenden Adapter holen, die Stützen ausfahren und das Mobil in die Waage bringen und noch die Sattellittenschüssel ausrichten. Nun erst kann ich sagen: Ja ich bin angekommen. Dabei musste heute aus Zeitmangel unsere „Coffe-time“ mit der Rosinenschnecke ausfallen. Müssen wir dann Morgen nachholen.
Mautgebühr:  37,10 €
                      15,55€
                      52,65 €
                                  
Und nun heißt es: bonne nuit amis ( hoffentlich ist das richtig )

nur mal so zur Doku, was im Hochsommer hier in Spanien für Übernachtungspreise auf den Campingplätzen aufgerufen werden: Hier 72,-- €


an der Zahlstelle, alles nur per Automat, was nicht immer klappt.

schneebedeckte Berggipfel im Hintergrund


das sind übrigens die Füße von Irmgard!

die französische Grenze ist erreicht




Menschenmassen

die Kanalüberquerung per Gondel

Irmgard genießt ihren Eisbecher